Sonntag, 14. April 2013

Karma Chackhs - Nachhaltige Schuhe (Chucks) / Enorm Magazin

Ich wollte euch schon lange mal das Enorm Magazin empfehlen (http://www.enorm-magazin.de/ - Leseprobe). Ein Magazin (zu dessen Abonnenten ich mich zähle und schon länger jede Ausgabe begeistert lese) mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility (CSR), Bio-Wirtschaft, Fair-Trade, und für Projekte drumherum.
Jedes mal tolle, gut geschriebene und teilweise auch sehr investigative Artikel und Reportagen. Auch wenn es durchaus kritische Artikel dort gibt, so hinterlässt das Lesen der vielen sinnvollen Projekte jedes mal ein durchaus heimiliges Gefühl bei mir. So als ob die Welt schon bald gerettet wäre. Die Zeitung macht Spaß zu lesen und ist hochinteressant. Absolute Kaufempfehlung!

In diesem Monat gab es einen sehr sehr interessanten und lesenswerten Artikel über Van Bo Le Mentzel, dessen Projekt "Karma Chacs" vorgestellt werden. Biologisch und fair produzierte Schuhe. Herausragend und interessant daran, dass dies auch mithilfe der "Crowd" geschieht. Den Followern, die zum Beispiel seine Facbeook Seite "Konstruieren statt konsumieren" folgen. Wieder ein Besuch (bzw. Like), den ich empfehlen kann!
Das Projekt auf startnext.de ist schon sehr erfolgreich und von den zunächst benötigten 20.000 Euro sind schon über 30.000 zusammengekommen. Wenn ihr auch noch einen der Schuhe kaufen wollt (Preis ist mit 69 Euro genauso hoch wie der von Converse, dafür werden die Schuhe nachhaltig und vor allem nicht von Kinderhand und zu menschenverachtenden Arbeitsbedingungen produziert). Dann besucht einfach die Projektwebsite: http://www.startnext.de/karma-chakhs

Wie man sieht: Es gibt tatsächlich Alternativen.

Links:



Sonntag, 7. April 2013

Beste Currywurst mit Pommes in Hamburg (und Bio!)

Ich als bekennender Currywurst Fan hab jetzt in Hamburg schon etliche Lokalitäten durch. Mein bisheriger Favorit war der Mö-Grill. Mag aber auch am Ambiente am Jungfernstieg und in der Mönckebergstrasse gelegen haben. Seit dieser Woche allerdings bin ich nun restlos überzeugt die beste Currywurst in Hamburg gefunden zu haben - und zwar ganz unvoreingenommen - am Stand der Bio-Metzgerei Dreymann am Eppendorfer Wochenmarkt. (Der Stand von der Eppendorfer Landstrasse kommend direkt am Anfang des Markts auf der linken Seite.
Den Markt gibt es jeden Donnerstag und Samstag und von 11:00 bis 18:30 wird verkauft. Ich kann jedem nur zum Ausprobieren raten! Mich wird man dort auf jeden Fall des öfteren Treffen.
Der Preis (mit 6 Euro für eine Portition Currywurst mit Pommes) ist nicht ganz ohne, aber den Genuss durchaus wert und nun seien wir ehrlich - für Bio-Qualität der Artikel direkt vom Erzeuger tatsächlich ganz in Ordnung.

Samstag, 6. April 2013

Google Dienste und Suche ausgefallen?

Irgendwie kann ich seit heute Nachmittag auf keine Google Dienste (Suche, Mail, Kalender) mehr zugreifen  (Bzw. nur noch sporadisch). Gibt immer die Meldung "Diese Webseite ist nicht verfügbar."

Hat noch jemand das Problem?

Mittwoch, 20. März 2013

Und heute in echt arm... Adria Richards auf der Pycon über "forking" und "dongle"

Auf einer Tech-Conference in den USA haben zwei Jungs ein paar Dongle Witze gemacht - also in dem Kontext als "Penis Witze". Dazu - da gehen die Meinungen aber auseinander - sollen im selben Kontext auch forking Witze gemacht worden sein. Also scherzhaft für eine Sexposition - Naja das ist schon weit hergeholt aber gut...

Ich fasse das mal zusammen: Da saßen zwei Jungs nebeneinander und haben bekichert, dass gebräuchliche Begriffe auch ne sexuelle Komponente haben können. So weit so normal. Meinetwegen sogar lustig - was weiss ich, ich war nicht dabei.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein. Ist sie aber nicht.

Adria Richards saß nämlich in der Reihe davor, hat die Witze gehört, fühlte sich (obwohl sie an dem Gespräch nicht beteiligt war, sondern nur zufällig zuhörte) beleidigt.
Was macht man nun in so einer Situation? Natürlich. Man schießt ein Foto (und lächelt die beiden dabei noch an). Ohne ein einziges Wort an die zu richten veröffentlicht man das Foto auf Twitter und bezichtigt die beiden "sexual-harassment". Was dann dazu führt, das einer der beiden (Familienvater, 3 Kinder) von seiner Firma gefeuert wird.

Und als wäre das noch nicht genug, beklatscht man sich dafür dann noch selbst auf seinem Blog. Kostprobe: "Yesterday the future of programming was on the line and I made myself heard."

Jetzt fragt man sich natürlich, wer von den Dreien am kindischsten war. Könnte man, aber zumindest ein Leben wurde durch die Geschichte ruiniert. Daher frage ich mich zumindest ne ganz andere Sache...

Die Story auf reddit: http://www.reddit.com/r/technology/comments/1am37v/technology_evangelist_adria_richards_tweets/

UPDATE:
Wie es aussieht wurde auch Adria Richards nun von ihrem Arbeitgeber SendGrid entlassen. Ob das nun wiederum nötig war...


UPDATE 2:
Dazu gibt es ein Exklusiven Beitrag im Business Insider

Freitag, 8. Februar 2013

Mit Heino gegen das Establishment

Hipster und Musikkritiker (vermutlich größtenteils die Kombination aus beidem) feiern Heinos neue Platte "Mit freundlichen Grüßen" ab. Heino als selbstironischer, subversiver Held gegen das deutsche Pop-Establishment. Das kann ja nur schiefgehen.

Dabei scheinen auch die neuen Heino Fans die letzten Jahrzehnte Musikgeschichte in Deutschland verpasst zu haben. Um z.B. Die Ärzte dem Establishment zuzuordnen muss man schon arge Realitätsverleugnung betreiben (was dem durchschnittlich bekifften und bekoksten deutschen Musikredakteur gar nicht so schwer fallen dürfte).
Aber ein Heino, der diese Bands glaubwürdig persifliert, interpretiert - oder was auch immer? Haben da welche die letzten Jahrzehnte noch nie Heino gesehen, gehört oder gelesen?
Selbstironisch, subversiv und gegen das Establishment? Keine Dinge, für die Heino irgendwie steht oder jemals stand. Auch wenn er das krampfhaft versucht, Heino ist eben doch... Heino. Und so sind seine neuen Interviews jetzt eben auch nur entlarvend und peinlich.
Immerhin letzteres waren sie die letzten Jahre auch schon. (Einen besonders schlimmen Ausfall hatte er am 8.2.2013 beim Hamburger Lokalsender Alsterradio - Größere Sender hatten ihm wohl keine Zeit eingeräumt). Dabei sprachen schon die an sich bloßstellenden PR Versuche, die unter anderem in der Bild von einem "Rocker Krieg" fantasierten schon Bände über Intention und Absicht des Albums.

Der Titel des Albums "Mit Freundlichen Grüßen" ist trotz aller super-hippen Interpretationsversuche z.B. als "frechen Gruß an die Bands" einfach nur platt dem gleichnamigen Titel der Fantastischen Vier (Titel 10 auf Heinos CD) entliehen.

Meine Theorie? Heino wollte sich an einem echten Künstler orientieren und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen in der Musiklandschaft vor seinem Ableben. So wie Johnny Cash mit seinen großartigen American Recordings.
Das scheiterte wohl an den Plänen seines Managements (noch ein bisschen Geld abschöpfen) die sich dann darauf aufbauend den "hippen Heino" ausgedacht haben.

Aber vor allem scheiterte das "Johnny Cash like Projekt" wohl eben einfach an einem. Heino.